01 Rohwasserleitung 2026


25.03.2026

Presseecho: SÄCHSISCHE.DE vom 18.03.2026

Bauverzögerung in Dorfhain

Frostperiode stoppt Bauarbeiten in Dorfhain – Fertigstellung erst im April

In Dorfhain dauern die Arbeiten an der Rohwasserleitung länger als geplant. Der Frost sorgte für acht Wochen Stillstand. Welche Herausforderungen waren zu meistern?

18.03.2026, 11:00 Uhr

Dorfhain. Die mit der Verlegung einer neuen Rohwasserleitung in Verbindung stehenden Arbeiten in Dorfhain dauern länger als gedacht. Das teilte der Energieversorger SachsenEnergie jetzt auf Anfrage mit. Demnach soll voraussichtlich erst Ende April ein Haken unter die Baumaßnahme gesetzt werden.

Ursprünglich war das Unternehmen davon ausgegangen, dass dies bereits im März passieren kann. Das jedoch sei an einer langanhaltenden Frostperiode gescheitert, hieß es. „Aufgrund der Temperaturen und des gefrorenen Bodens musste die Baustelle acht Wochen ruhen“, erklärte eine Sprecherin. „Vier Wochen konnte die Baufirma durch einen stringenten Einsatz bereits aufholen.“

Aufgrund der Temperaturen und des gefrorenen Bodens musste die Baustelle acht Wochen ruhen.

Sprecherin SachsenEnergie

Für diese erwies sich die Baustelle in Dorfhain ohnehin als Herausforderung. Denn über dem auszutauschenden Rohwasserrohr aus den 1940er-Jahren seien im Nachhinein mehrere andere Medien wie Strom, Telekommunikation und Gas installiert worden. „Diese mussten zunächst verlegt werden, um überhaupt Zugang zur Rohwasserzuführung zu bekommen.“

Mittlerweile befindet sich ein neues, größeres Rohr in der Erde. Über dieses wird das Wasserwerk in Coschütz bald wieder mit kühlem Nass aus der Talsperre Klingenberg versorgt. Indes sollten die anderen Leitungen an ihren angestammten Platz zurückkehren, Restarbeiten wie die Straßenentwässerung und Asphaltierung folgen.

Monatelange Einschränkungen für Anlieger

Für die betroffenen Anwohner im Bereich An der Klinge/Am Wasserwerk geht damit eine Zeit der Einschränkungen zu Ende. Seit Ende Juli war abgesehen von der jüngsten Frostperiode die Zufahrt von der Talstraße aus nahezu unmöglich.

Die Sprecherin merkte jedoch an, dass mit der Gemeinde Dorfhain im Vorfeld tragfähige Lösungen gefunden worden seien. Beispielhaft nannte sie die Müllentsorgung, die Zugänglichkeit der Häuser und die Postzustellung.

Derweil räumte Bürgermeister Olaf Schwalbe (CDU) selbstkritisch ein, dass die Situation der Anwohner zunächst nicht genau betrachtet worden sei. „Während einer Einwohnerversammlung kamen so viele Fragen auf, dass wir uns im Gemeinderat etwas einfallen lassen mussten.“ Die ausführende Baufirma habe sich unterstützend eingebracht.

Von der Verjüngungskur profitiert die Kommune lediglich indirekt. „Bei einer neuen Leitung gibt es ein erheblich geringeres Risiko von Rohrbrüchen“, so die Unternehmensmitarbeiterin. „Und damit potenziell weniger Eingriffe in den Straßenverkehr.“

SZ

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